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Kalligraph: nicht bekannt

Kalligraphie: IKKE GOYÔ WO HIRAKU - eine Blume öffnet fünf Blütenblätter        

Kommentar: Der Spruch gehört zu dem Doppelvers ‘ikke  goyô wo hiraku - kekka jinen jô’ - ‘Eine Blume öffnet fünf Blütenblätter und die Früchte reifen von selbst’. Der Doppelvers ist Teil eines Gedichtes, das Bodhidharma zugeschrieben wird: ‘Ursprünglich kam ich in dieses Land, um den Dharma weiter zu geben und alle Lebewesen von ihren Täuschungen zu befreien. Eine Blume öffnet fünf Blütenblätter und die Früchte reifen von selbst auf natürliche Weise.’                    Die fünf Blütenblätter weisen auf die fünf Schulen des Zen hin - Rinzai, Sôtô, Igyo, Hogen und Unmon -, die einst zur Zeit der Zenblüte im alten China existiert hatten. vgl. Victor Sôgen Hori ‘Zen Sand’, Honolulu 2003, Nr. 10.567                           Shodo Harada ‘A Staff for the MInd’, Sogenji 2005                                             Meister Dôgen ‘Shôbôgenzô’ - Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges’, Heidelberg-Leimen 2006, Band 3, Nr. 43

Länge 198 cm, Breite 51 cm                                                                                    Tusche auf Papier                                                                                           Rollenenden Holz                                                                                          einschließlich Holzbox (kiri = Paulownienholz)                                                  Zustand: gebraucht, gut

Preis: 75,- Euro zzgl. Versand

ICHI, ITSU (hito) eins

KA (hana) Blume, Blüte

KAI - Öffnung(aku) - sich öffnen

GO (itsu) fünf

YÔ (ha) Blatt, Laub