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Der legendäre indische Mönch Bodhidharma (japanisch Daruma) gilt als Begründer des Zen-Buddhismus. Er soll die Lehre im 6. Jahrhundert nach China gebracht haben. Unter seinen Nachfolger gewann Zen in China bis zum 9. Jahrhundert weitreichend an Bedeutung.

Um 1200 wurde Zen nach Japan importiert. Hierbei waren neben anderen die japanischen Mönche Eisei und Dôgen besonders einflussreich.

Die folgenden, der Legende nach Bodhidharma zugeschriebenen Aussprüche kennzeichnen Zen:

     - Auf die Frage des Kaisers Wu nach dem höchsten Sinn der heiligen Wahrheit antwortet Bodhidharma: ‘Offene Weite - nichts Heiliges’.

     - Ein Gedicht von Bodhidharma beschreibt Zen als ‘eine besondere Überlieferung außerhalb von Wort und Schrift, unmittelbar des Menschen Herz zeigen, die eigene Natur schauen und Buddha werden’.